Was ist Drahterodieren?



Elektroerosion (kurz: Erodieren - englisch: EDM - Electrical Discharging Machining) ist ein Bearbeitungsverfahren, das hauptsächlich zur Herstellung von Matrizen, Formen, Maschinenbauteilen und bestimmten hochpräzisen Metallteilen genutzt wird.

In der Regel wird das zu bearbeitende Werkstück aus Metall, leitend in einer nicht leitenden Flüssigkeit bearbeitet, dem sog. Dielektrikum. Das Werkzeug weist gegenüber dem Werkstück eine negative Spannung auf und wird nahe an das zu bearbeitende Bauteil herangeführt. Dadurch kommt es zwischen Werkzeug und Werkstück zu kontinuierlichen kleinen Entladungen und zum Abtragen von Material mit Funken - Man spricht deshalb auch von Funkenerosion oder Funkenerodieren.

Jede Entladung erzeugt werkstückseitig einen Krater (Materialabtrag) und drahtseitig einen Abbrand (Verschleiss der Werkzeugelektrode). Der Draht kann geneigt werden, und auf diese Weise können Werkstücke mit Koniken oder mit an der Ober- und Unterseite des Werkstücks unterschiedlichen Profilen erzeugt werden. Die Funken tragen Material vom Werkstück ab.

Es besteht zu keinem Zeitpunkt mechanischer Kontakt zwischen Elektrode und Werkstück! Der Draht ist aus Messing und hat einenDurchmesser von 0,25 mm.

Wofür eignet sich Drahterodieren?

Mittels Elektroerosion / Funkenerodieren sind Endprodukte wie Schnittwerkzeuge, aus einem Werkstück herausgearbeitete Gegenstände und komplex geformte Teile herstellbar, so etwa Gehärtete Werkstücke wie Schneidplatten, Schneidstempel Keilnuten in Zahnrädern alle teile mit Eckradien 0.125 mm bis höhen von 350 mm. Auch für Teile, die komplizierte Konturen aufweisen und - etwa beim Fräsen - nicht ideal aufzuspannen sind, ist Drahterodieren oft eine kostengünstige Alternative.

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